Ein mineralischer Siegeszug
Eigentlich haben wir König Ludwig I. von Bayern sogar einen Zweig im Malergewerk zu verdanken. Die leuchtenden und brillanten Farben italienischer Fresken haben ihn derart fasziniert, dass er diese frischen Farben auch in Bayern haben wollte.
Die Anforderungen waren klar: Alle optischen Vorteile sollte die neue Farbe haben, gleichzeitig aber auch dem rauheren bayrischen Wetter trotzen. Dies schaffte bis dato keine Farbe.
Die Lösung fand Adolf Wilhelm Keim bei der Entwicklung der Silikatfarben.
Die extreme Beständigkeit gegen Witterungs-
einflüsse verdanken die Silikatfarben dem einzigartigen Haftungsprinzip. Das Bindemittel Wasserglas dringt in den Untergrund ein und führt über eine chemische Reaktion zu einer unlösbaren Verbindung der Farbe mit dem Anstrichträger. Dieser sogenannte "Verkie-
selungsprozess" garantiert die maximale Lebensdauer.
Die Vorteile von Mineralfarben lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • trockene Wände
  • Baufeuchte kann entweichen
  • Putze werden nicht erstickt und mürbe
  • keine "Wassersäcke" bei Schadstellen
  • Durchfeuchtungsschutz der Fassade
  • kein Verbleichen, kein Kreiden
  • keine schädlichen Gase im Brandfall
  • keine Umweltbelastung
  • keine Geruchsbelästigung
  • keine Gesundheitsgefährdung
  • wirtschaftlich
  • lange Renovierungsintervalle
  • natürlicher Schutz vor Pilz und Schimmelbildung ohne giftige Biozide oder Fungizide