Wer Vollwärmeschutz sagt, denkt zumeist an Maßnahmen zur Wärmedämmung an Gebäuden. Diese können sowohl nachträglich angebracht werden als auch bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Niedrigenergiehäuser tragen z.B. wesentlich dazu bei, dass Energie nicht durch Fassade, Fenster oder Dach entweicht, sondern wieder in den Wärmekreislauf zurückgeführt wird. Aber auch bestehende Gebäude können derart gedämmt werden, dass sie sich in ihren Dämmwerten nicht von Neubauten oder niedrigenergiehäusern unterscheiden.Der verminderte Kohlendioxidausstoß senkt nicht nur Ihre Heizkosten, sondern schont auch unsere Umwelt. Sprechen sie uns an.
Noch 1995 entsprachen ca. 80% des Gebäudebestandes nicht den Anforderungen der alten Wärmeschutzverordnung von 1982.
Wir schreiben das Jahr 2001 und es gilt die Wärmeschutzverordnung von 1999. Die entscheidende Größe ist nicht mehr der k-Wert, sondern der Jahresheizwärmebedarf. Dieser Bedarf wird ermittelt u.a. durch Lüftungswärmeverluste und Transmissionswärmeverluste sowie interne Wärmegewinne. Wärmegewinne die Sie durch gute Isolierungen erzielen.
In Zahlen:
Bei 80% der Altbauten liegt der jährliche Heizwärmebedarf pro qm noch zwischen 15 und 25 Litern Heizöl. Mit entsprechender Dämmung lassen sich Werte wie von Niedrigenergiehäuser erzielen. Der immer wieder hervorgebrachte Einwand, dass eine gute Dämmung die architektonisch interessante Fassade zerstört, gilt nicht mehr. Es gibt interessante Möglichkeiten Optik und Wärmedämmung miteinander zu verbinden
.
Es gibt verschiedene Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).
Je nach Anforderung wird auf eins von 6 Systemen zurückgegriffen:
1. Fassadendämmung mit PS-Hartschaumdämmplatten im Klebeverfahren
2. Fassadendämmung mit PS-Hartschaumdämmplatten, mechanisch befestigt
3. Fassadendämmung mit Mineralwolle-Dämmplatten im Klebeverfahren
4. Fassadendämmung mit Steinlamellen-Dämmplatten im Klebeverfahren
5. Fassadendämmung mit Mineralwolle-Dämmplatten, mechanisch befestigt
6. Sockel- und Erdreichdämmung mit Perimeter-Dämmplatten im Klebeverfahren

Moderne Wärmedämmung heißt also:
- Sicherung der Bausubstanz
- Verlängerung der Lebensdauer
- Erzielung eines höheren Wohnwertes und dadurch auch Mietwertes
- bei Altbauten: Gewinnung zusätzl. Nutzraumes durch kleinere Heizanlagen
- Erhaltung der architektonisch interessanten Fassade
- Kostenersparnis

Während die Autoindustrie noch am 3-Literauto herumbastelt, kennt das Handwerk bereits das 3-Literhaus. Lassen Sie sich von uns beraten.